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Die Pressemitteilung zur Ausstellung in Steyr können Sie demnächst hier herunterladen.

 

Die Pressemappe zur Ausstellung mit Informationen zum Begleitband, zur europäischen Dimension der Zwangsarbeit können Sie demnächst hier herunterladen.

 

Der Begleitband (erhältlich auf Deutsch, Polnisch, Russisch, Englisch und Tschechisch) kann auch über die Spezialbuchhandlung der Gedenkstätte Buchenwald zur Geschichte des National-sozialismus, der Konzentra-tionslager und der Spezi-allager bezogen werden. Diese erreichen Sie unter +49 (0) 3643 430 151 oder per E-Mail.

 

Zur Bestellung von Rezensionsexemplaren des Begleitbandes wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Presse- und Öffentlichkeits-arbeit.

 

Wenn Sie Video-Material zur Ausstellung "Zwangsarbeit" benötigen, wenden
Sie sich bitte an unsere Abteilung Presse- und Öffentlichkeits-arbeit.

PRESSEKONTAKT

Informationen zur Ausstellung:

Dr. Philipp Neumann-Thein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Tel. +49 (0) 3643 430 156
Fax +49 (0) 3643 430 100

oder per E-Mail.

 

Foto-Download zur Ausstellung

Diese Pressefotos dürfen ausschließlich im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ und nur unter der vollständigen Angabe des Quellennachweises verwendet werden.

Bitte senden Sie Belegexemplare an die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Fotos: Gewöhnung. Gewalt und Ausgrenzung vor dem Krieg

Plakat österreichischer Sozialdemokraten, 1933.
In Reaktion auf die Bestrebungen der NSDAP verteidigten österreichische Sozialdemokraten den 1. Mai als Tag der Arbeiterklasse.
Quelle: ÖNB / Wien / PLA 16317761
Abriegelung der Wiener Innenstadt im Bereich des Karlsplatzes, 1. Mai 1933
Als Gegenreaktion auf das Verbot gaben die Sozialdemokraten die Parole aus: „Demonstrationen kann man verbieten, Spaziergänge sind erlaubt.“ Wiener Arbeiter gingen daraufhin vor den Barrikaden „spazieren.“
Quelle: ÖNB / Wien / 161.501 B
Chemnitz, März 1933.
Bernhard Kuhnt und andere verhaftete Sozialdemokraten und Kommunisten wurden gezwungen, vor Schaulustigen Zäune zu säubern. Bernhard Kuhnt blieb bis Juli 1934 in Haft. Danach lebte er unter Überwachung in Berlin.

Quelle: Stadtarchiv Chemnitz
Demütigung von Bernhard Kuhnt in Chemnitz
Die Beschriftung „Immer vornehm! Flottenmeuterer Bernh. Kuhnt fährt an seiner neuen Arbeitsstätte (Dreckwaschen) vor.“ spielt auf die Legende an, meuternde sozialdemokratische und kommunistische Matrosen hätten die Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg verschuldet. Chemnitz, März 1933.
Quelle: Bundesarchiv, Koblenz
Reibaktion Wien
Fritz Wokurka fotografierte im März 1938 die von ihm und Gleichgesinnten initiierte „Reibaktion“ in Wien. Zusammen mit einem Brief schickte er die Bilder einige Jahre später an den „Stürmer“.
Quelle: Stadtarchiv Nürnberg/Signatur E 39 Nr. 256/5 (Bitte immer angeben.)

Fotos: Radikalisierung. Zwangsarbeit im besetzten Europa

Abtransport nach Deutschland
Frauen und Mädchen, die zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich gebracht werden, steigen unter Bewachung in den Waggon. Ukraine, Frühjahr 1943.
Foto: Thiemann; Quelle: Bundesarchiv, Koblenz
Album der Textilabteilung des Ghettos Litzmannstadt (Reproduktion)
Es werden die Produkte aufgeführt, die von 1940 bis 1942 für die Wehrmacht angefertigt wurden, darunter Exerzieranzüge, Feldblusen, Übermäntel und Fliegermützen.
Foto: Daniel Porsdorf; Quelle: Zbiór ikonograficzny Archiwum Państwowego w Łodzi
Bauarbeiten auf dem IG Farben-Gelände in Auschwitz
KZ-Häftlinge und Zivilarbeiterinnen bei Straßenarbeiten. Nach Dürrfelds Aussage waren die Frauen „Ostarbeiterinnen“. Mehrere hundert Frauen aus der Ukraine und Russland mussten für die IG Farben in Monowitz Zwangsarbeit leisten. IG Farben-Gelände in Auschwitz, um 1943.
Quelle: Bundesarchiv, Koblenz
Büro eines deutschen Arbeitsamtes in Polen
Die Uniform lässt die deutschen Mitarbeiter der Arbeitsämter militärisch erscheinen. Polen, Oktober 1940.
Quelle: Narodowe Archiwum Cyfrowe, Warschau
Daimler-Werk in Minsk
Zwangsarbeiter auf dem Gelände des Daimler-Werkes in Minsk, beaufsichtigt durch einen Mitarbeiter der deutschen Organisation Todt, September 1942.
Quelle: Mercedes-Benz Classic, Archive, Stuttgart
Daimler-Werk in Minsk
Zwangsarbeiterinnen auf dem Gelände des Daimler-Werkes in Minsk, September 1942.
Quelle: Mercedes-Benz Classic, Archive, Stuttgart
Deutsches Arbeitsamt in Łódź
Die Arbeitsämter gehörten zu den ersten deutschen Dienststellen, die in den besetzten Gebieten eingerichtet wurden. Ihre wichtigste Aufgabe war die sofortige Erfassung der Arbeitskräfte. Łódź (1940-1945 Litzmannstadt), 1939.
Quelle: Bayerische Staatsbibliothek München
Dokumentenschachtel aus dem Warschauer Ghetto
Während des Warschauer Ghettoaufstandes 1943 vergruben Mitarbeiter des Untergrundarchivs diese Metallschachtel. Sie enthielt Augenzeugenberichte von Ghettobewohnern über das Leben unter der deutschen Besatzung. Emanuel Ringelblum, selbst Ghettobewohner und Historiker, hatte die Berichte zusammengetragen.
Leihgabe Żydowski Instytut Historyczny im. Emanuela Ringelbluma, Warschau,
Foto: Katharina Brand; Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Ein deutscher Uniformierter schikaniert einen Juden im besetzten Polen, Herbst 1939
Ein Ausschnitt des Fotos wurde 1939 im „Stürmer“ veröffentlicht, darauf fehlen die Kinder, die am Rand stehen und zuschauen.
Quelle: Stadtarchiv Nürnberg/Signatur E 39 Nr. 1703/21 (Bitte immer angeben.)
Schikane im Lager
Laut dem Bericht von Katzmann zeigt das Foto die Durchsuchung von neu eingetroffenen Zwangsarbeitern. Schikanen und Misshandlungen gehörten in den Lagern an der Durchgangsstraße IV zum Alltag. Galizien, um 1942.
Quelle: Instytut Pamięci Narodowej, Warschau
Tischlerwerkstatt im Ghetto Łódź
Mendel Grosman und Henryk Ross fotografierten im Frühjahr des Jahres die Ghettowerkstätten. Ihre Bilder sollten die Effizienz der Produktion im Ghetto Litzmannstadt belegen. Auf manchen ist jedoch der schlechte gesundheitliche Zustand der Ghettoinsassen deutlich zu erkennen. Łódź (1940-1945 Litzmannstadt), 1942.
Quelle: Mendel Grosman / Henryk Ross; Archiwum Państwowe w Łodzi
Zwangsarbeiter beim Bau des Atlantikwalls
Um die Termine zur Fertigstellung solcher und anderer Großbauten einzuhalten, trieben die deutschen Vorarbeiter der Organisation Todt die ausländischen Arbeitskräfte ohne Rücksicht auf deren Gesundheit an, 1943.
Foto: Schmähmann; Quelle: Süddeutsche Zeitung Photo

Fotos: Massenphänomen. Zwangsarbeit im Deutschen Reich

Polnische Zwangsarbeiter bei Straßenarbeiten vor dem Parlament in Wien, 1944.
Allein im Gau Wien-Niederdonau mussten im Herbst 1944 etwa 28.000 Menschen im Baugewerbe und rund 3.000 im Verkehrswesen Zwangsarbeit leisten.
Quelle: Fundacja „Polsko-Niemieckie Pojednanie“, Warszawa
Arbeitsbuch des Zwangsarbeiters Aldo Zanoletti, 1944-1945.
Der in Zentralfrankreich geborene Aldo Zanoletti war einer von zwölf jugendlichen Zwangsarbeitern der Hack-Werke. Das Unternehmen setzte ihn ab Juni 1944 als Metallwerker ein. Zanoletti war im größten Zwangsarbeiterlager in Steyr, dem „Wohnlager Reithoffer“, untergebracht. Am 5. Mai 1945 wurde er von US-amerikanischen Truppen befreit.
Quelle: Museum Arbeitswelt Steyr
Hack-Werke, um 1930
Blick über den Steyr-Fluss auf die Hack-Werke. An der Außenfassade ist die Aufschrift „Hack-Werke. Messer- und Stahlwarenfabrik“ erkennbar. Am linken Bildrand grenzt eine Fabrik der Steyr-Werke an, die 1962 in den Besitz der Hack-Werke überging. Heute sind in diesen Gebäuden das Museum Arbeitswelt und die Fachhochschule Steyr untergebracht.
Quelle: Museum Arbeitswelt Steyr
Französischer Zwangsarbeiter der Steyr-Daimler-Puch AG in der Gewehrfertigung, 23. September 1942.
Bereits zu diesem Zeitpunkt kam im Hauptwerk Steyr jede dritte Arbeitskraft aus dem Ausland.
Quelle: Fotosammlung Moser / Mauthausen Komitee Steyr
Sowjetische Zwangsarbeiterin der Steyr-Daimler-Puch AG, 20. Januar 1943.
Die Frau bedient eine Revolverdrehmaschine zur Herstellung komplexer Werkstücke. Für das Propagandafoto trägt sie Ringe, was bei dieser Arbeit sehr gefährlich war.
Quelle: Fotosammlung Moser / Mauthausen Komitee Steyr
Tschechische Zwangsarbeiter in Essen
„Essen, der Arsch Europas“ haben tschechische Zwangsarbeiter im Juli 1943 für dieses Erinnerungsfoto mit Kreide auf die Tafel geschrieben. Sie mussten Zwangsarbeit für den Krupp-Konzern in Essen leisten.

Quelle: Privatarchiv Milan Dokoupil, Opava
Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiters Julian Majka (1)
Julian Majka wurde wegen der Beziehung zu einer deutschen Frau am 18. April 1941 hingerichtet. Leitende Beamte der Sicherheitspolizei, ein Vertreter des Landrats, ein SS-Arzt und der Scharfrichter Johann Reichhart waren anwesend. Ein Gestapo-Beamter leitete die Exekution. Michelsneukirchen, 18. April 1941.
Quelle: Sammlung Vernon Schmidt, Veteran der 90. Inf. Div., U.S. Army, Fresno
Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiters Julian Majka (2)
Häftlinge des KZ Flossenbürg mussten den Scharfrichter Johann Reichhart bei der Hinrichtung unterstützen. Vermutlich fotografierte der SS-Mann, der das Exekutionskommando führte, die Hinrichtung. Bei der Befreiung Flossenbürgs fand ein amerikanischer Soldat die Fotos. Michelsneukirchen, 18. April 1941.
Quelle: Sammlung Vernon Schmidt, Veteran der 90. Inf. Div., U.S. Army, Fresno
Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiters Julian Majka (3)
Den Männern und Frauen aus Polen, die in der Gegend arbeiteten, wurde befohlen, sich am Exekutionsort einzufinden. Ein Gestapo-Beamter belehrte sie dabei, die Vorschriften der Deutschen nicht zu übertreten. Michelsneukirchen (Bayern), 18. April 1941.
Quelle: Sammlung Vernon Schmidt, Veteran der 90. Inf. Div., U.S. Army, Fresno
Zwei Kinder mit einer Schubkarre
„Eine Woche arbeiteten wir Morgens, zweite Woche Nachmittags, immer 12 Stunden lang. Die Schaufel, die ich gekriegt hatte, war höher als ich. Ich war damals noch ein kleiner Junge.“
Der 13jährige Pole Jan Sikorski (vermutlich links im Bild) wurde im März 1940 in das Deutsche Reich deportiert. Er musste für die Baufirma „Polensky & Zöllner“ beim Kanalbau schuften. Im Dezember 1942 verlor er auf der Baustelle des Güterbahnhofs in Braunschweig bei einem Arbeitsunfall den rechten Unterschenkel. Bis Kriegsende musste er an einem anderen Arbeitsplatz Zwangsarbeit leisten.
Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau
Gruppe von Zwangsarbeitern in einer Baracke vor einem Ofen
„Die Arbeit war sehr schwer, denn ich habe beim Wegräumen von gesprengten Steinen gearbeitet. Ich war die ganze Zeit nass vom Wasser, was vom oberen Teil des Tunnels herunterlief. Ich bekam Rheuma, so dass ich in der Nacht nicht schlafen konnte. Im Herbst und Winter 1940 gefror die nasse Kleidung am Körper auf dem ca. 1 km langen Weg von der Arbeit bei den damals herrschenden Temperaturen von -20°. Nach der Rückkehr musste man zuerst die Kleidung auftauen, um sie wechseln zu können.“ Der Pole Edward Dabrowa (wahrscheinlich Bildmitte), geboren 1919, leistete Zwangsarbeit beim Bau des Wasserkraftwerkes Illwerke (Tirol).
Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau
Otto Thom (links) mit polnischen Arbeitern.
Otto Thom war der Sohn des Schmieds, der „freundlich zu allen Zwangsarbeitern war“, so Antoni Bryliński. Henryk Czarnecki, der zweite von rechts, folgte seinem Bruder Zygmunt freiwillig nach Rehfelde. Für die brutale Behandlung des Verwalters Wolf war die Art der Rekrutierung unwichtig. Oktober 1943.
Quelle: Privatbesitz Antoni Bryliński, Poznań
Frauen beim Baumfällen
Viele weibliche Zwangsarbeiterinnen mussten auch jene Tätigkeiten ausführen, die traditionell von Männern gemacht wurden, wie etwa die Forstarbeit.
Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau
Zwangsarbeiterinnen in Ostpreußen
Ausländer stellten ab 1943 fast die Hälfte der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. Wie gut oder wie schlecht sie ihre Zwangsarbeiter behandelten, konnten die Bauern weitgehend selbst entscheiden. Ostpreußen, undatiert.
Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau
„Sklaven des 20. Jahrhunderts“
Arbeitskräften aus Westeuropa und aus dem Protektorat Böhmen und Mähren war der Besitz einer Kamera erlaubt. Die bei der Firma Ambi Budd in Berlin beschäftigten und im Lager Johannisthal untergebrachten Tschechen zeigen, dass das Foto nicht auf einer normalen Feier entstand: Auf ihre Tasche schreiben sie: „Sklaven des 20. Jahrhunderts“. Quelle: Berliner Geschichtswerkstatt e.V.
Berlin-Wilhelmshagen: Ankunft im Durchgangslager
Sowjetische Zwangsarbeiterinnen bei der Ankunft im Durchgangslager Berlin-Wilhelmshagen, Dezember 1942.
Foto: G. Gronfeld; Quelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin
Rekrutierung für den Bergbau
Im Sommer 1942 werden im Kriegsgefangenenlager Zeithain unter Aufsicht sowjetische Kriegsgefangene für die Zwangsarbeit in belgischen Bergwerken selektiert.
Quelle: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Rekrutierung für den Bergbau
Im Sommer 1942 werden im Kriegsgefangenenlager Zeithain unter Aufsicht sowjetische Kriegsgefangene für die Zwangsarbeit in belgischen Bergwerken selektiert.
Quelle: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
„Europa arbeitet in Deutschland“
Titelbild einer NS-Propagandabroschüre zum Einsatz ausländischer Zwangsarbeiter in Deutschland, 1943.
Foto: Peter Hansen; Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Adrema-Platten (Exponat)
Auf sogenannten Adrema-Platten – eigentlich für Adressiermaschinen genutzt – sind die Personaldaten der Zwangsarbeiter erfasst. Sie enthalten folgende Angaben: Nummer, Name, Nationalität, Tätigkeit, Bezeichnung des Zwangsarbeitslagers, Geburtsdatum, Datum der Arbeitsaufnahme.
Foto: Peter Hansen; Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Arbeitsbücher (Exponat)
Von den Arbeitsämtern im Deutschen Reich ausgestellte Arbeitsbücher für ausländische Zwangsarbeiter.
Foto: Peter Hansen; Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Ständige Bewachung
Die französischen Kriegsgefangenen Nobile Citerneschi und François Santini arbeiteten am Hof von Marie Renner. Zwei Soldaten der Wehrmacht bewachten sie. Da die Soldaten an der Front benötigt wurden, übertrug man später die Bewachung an die Landwirte, 1941.
Foto: Franz Gabriel; Quelle: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Französische Kriegsgefangene in Ingolstadt
„Ohne Liebe“ und „Villa Tränen“ schrieben französische Kriegsgefangene in Ingolstadt am 1. Dezember 1940 auf Holztafeln, um ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.
Quelle: Privatbesitz Clemens Nißl, Obereichstätt
Berlin-Wilhelmshagen: Registrierung im Durchgangslager
Mitarbeiterinnen des Arbeitsamtes registrieren Zwangsarbeiterinnen und stellen Arbeitspapiere aus. Durchgangslager Berlin-Wilhelmshagen, Dezember 1942.
Foto: G. Gronfeld; Quelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin
Schaubild der Woche
Eine der zahlreichen Regeln zum Umgang mit Zwangsarbeitern verbot die „Tischgemeinschaft“ von Deutschen und Zwangsarbeitern. Auf den Bauerhöfen sollten die sie ihre Mahlzeiten getrennt von den Deutschen einnehmen. „Schaubild der Woche“, Amstettner Anzeiger, 18. April 1943.
Quelle: Bibliothek der Universität Wien
Ukrainische Familie
Die gesamte ukrainische Familie wurde im Mai 1943 zur Zwangsarbeit nach Volzum, (Niedersachsen) verschleppt.
Quelle: Braunschweigischer Geschichtsverein e.V./Niedersächsisches Landesarchiv - Staatsarchiv Wolfenbüttel
Władisław Kołopoleski
„Abgesehen von der schweren Arbeit, die über meine Kräfte ging, wurde ich bei geringstem Anlass geprügelt, manchmal auch bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen. Zum Beispiel erlitt ich eine ernsthafte Kopfverletzung, weil ich vom SA-Mann Max Ewert geschlagen worden war. Ich verlor nicht nur das Bewusstsein, sondern musste auch am Kopf operiert werden“, schrieb der 1932 in Łódź geborene Pole Władysław Kołopoleski. Er war ab April 1940 beim Bürgermeister Max Ewert in Gervin, heute Górawino, in Pommern eingesetzt.
Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau

Fotos: Befreiung. Aufarbeitung und Folgen der Zwangsarbeit

Befreite jüdische Frauengruppe
Jüdische Frauen nach ihrer Befreiung aus einem Zwangsarbeitslager in Kauritz (Sachsen) durch die US-Armee. Sie wurden aus Frankreich, den Niederlanden, Belgien und anderen besetzten Gebieten Europas zur Zwangsarbeit nach Deutschland rekrutiert. April 1945, Kauritz (Sachsen).
Quelle: National Archives, Washington
Befreite polnische Zwangsarbeiter begrüßen US-Soldaten
Die süddeutsche Stadt Ulm wurde am 24. April 1945 befreit. Zu diesem Zeitpunkt waren mehrere tausend Zwangsarbeiter in der Stadt. Ulm, 1945.
Quelle: National Archives, Washington
Befreite Zwangsarbeiter der Focke-Wulf-Flugzeugwerke
Befreite Zwangsarbeiter der Focke-Wulf-Flugzeugwerke in der Nähe von Posen begrüßen Soldaten der Roten Armee. Poznan, März 1945.
Foto: Boris Puschkin; Quelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin
Befreiter polnischer Zwangsarbeiter
Der Pole Jan Jakubasik unmittelbar nach seiner Befreiung. Er wurde seit 1942 im Deutschen Reich zur Zwangsarbeit eingesetzt. Unbekannter Ort, März 1945.
Quelle: National Archives, Washington
David S. Greenfield, 1948.
Der Sohn von Joseph und Rachel Greenfield wurde im Februar 1947 in Braunau geboren. Er verbrachte seine ersten Lebensjahre in DP Camps, bevor die Familie 1949 in die USA auswanderte. Er übergab die Fotos 1999 an das United States Holocaust Memorial Museum.
Quelle: United States Holocaust Memorial Museum
DPs vor der Auswanderung nach Kanada, um 1945.
Jüdische DPs mit Gepäck und Namenskärtchen vor ihrer Abreise. Unter ihnen befand sich die Familie der Schwägerin von Joseph Greenfield.
Quelle: United States Holocaust Memorial Museum
Erste Mahlzeit nach der Befreiung
Ukrainische Zwangsarbeiter erhalten nach ihrer Befreiung eine Mahlzeit. Für viele von ihnen war es das erste richtige Essen nach Wochen. Anrath bei Mönchengladbach, März 1945.
Quelle: National Archives, Washington
Joseph Greenfield mit seiner Kamera im DP-Lager Braunau, um 1946.
Joseph Greenfield alias Josef Grünfeld, geboren 1919 in Polen, überlebte mehrere Konzentrationslager. Nach 1945 dokumentierte er mit seiner Kamera das Leben in unterschiedlichen österreichischen DP Camps. Er hielt sowohl private als auch öffentliche Ereignisse fest. Seine erste Kamera bekam er im Tausch gegen zwei Dosen Fisch.
Quelle: United States Holocaust Memorial Museum
Jüdische Mutter und ihre zwölf Jahre alte Tochter aus Tschechien
Eine jüdische Mutter und ihre zwölf Jahre alte Tochter aus Tschechien nach der Befreiung aus einem Zwangsarbeitslager. Beide mussten in einer Munitionsfabrik arbeiten. Kauritz (Sachsen), April 1945.
Quelle: National Archives, Washington
Plünderung in München
Hunderte Deutsche und ehemalige Zwangsarbeiter ziehen mit Waren durch München. Sie hatten zuvor gemeinsam ein Kaufhaus aufgebrochen und geplündert. München, April 1945.
Quelle: National Archives, Washington
Registrierung im DP-Büro
Befreite Zwangsarbeiter lassen sich für ihre Heimreise registrieren, Verviers (Belgien) 1945. Die Alliierten versuchten, eine schnelle Heimkehr zu ermöglichen. Zwischen Mai und September 1945 konnten im Schnitt täglich 33 000 Deportierte die Rückkehr in ihre Heimatorte antreten.
Quelle: National Archives, Washington
Umbettung am jüdischen Friedhof in Steyr, 1946.
Bewohner der DP-Lager begleiteten die Umbettung von exhumierten Opfern der „Todesmärsche“ im Raum Steyr.
Quelle: United States Holocaust Memorial Museum
Wiedereinweihung der Synagoge in Steyr, 1946.
Nach 1945 waren es Bewohner der DP Camps, die an die jüdischen Traditionen anknüpften. Erstmals seit 1938 gab es wieder eine jüdische Gemeinde und eine Synagoge in Steyr, allerdings nur für einen kurzen Zeitraum.
Quelle: United States Holocaust Memorial Museum
Workshop der ORT im DP Camp Ebelsberg, um 1947.
Die jüdische Hilfsorganisation ORT (Organisation – Reconstruction – Training) bildete die Bewohner der DP-Lager in handwerklichen Berufen aus, die ihnen helfen sollten, am Aufbau des Staates Israel mitzuwirken.
Quelle: United States Holocaust Memorial Museum