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Die Pressemitteilung zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

 

Die Pressemappe zur Ausstellung mit Informationen zum Begleitband, zur europäischen Dimension der Zwangsarbeit u.a. können Sie hier herunterladen.

 

Der Begleitband (erhältlich auf Deutsch, Polnisch, Russisch, Englisch und Tschechisch) kann auch über die Spezialbuchhandlung der Gedenkstätte Buchenwald zur Geschichte des National-sozialismus, der Konzentra-tionslager und der Spezi-allager bezogen werden. Diese erreichen Sie unter +49 (0) 3643 430 151 oder per E-Mail.

 

Zur Bestellung von Rezensionsexemplaren des Begleitbandes wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Presse- und Öffentlichkeits-arbeit.

 

Wenn Sie Video-Material zur Ausstellung "Zwangsarbeit" benötigen, wenden
Sie sich bitte an unsere Abteilung Presse- und Öffentlichkeits-arbeit.

PRESSEKONTAKT

Informationen zur Ausstellung:

Dr. Philipp Neumann-Thein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Tel. +49 (0) 3643 430 156
Fax +49 (0) 3643 430 100

oder per E-Mail.

 

Foto-Download zur Ausstellung

Diese Pressefotos dürfen ausschließlich im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“ und nur unter der vollständigen Angabe des Quellennachweises verwendet werden.

Bitte senden Sie Belegexemplare an die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Fotos: Gewöhnung. Gewalt und Ausgrenzung vor dem Krieg

Chemnitz, März 1933.
Bernhard Kuhnt und andere verhaftete Sozialdemokraten und Kommunisten wurden gezwungen, vor Schaulustigen Zäune zu säubern. Bernhard Kuhnt blieb bis Juli 1934 in Haft. Danach lebte er unter Überwachung in Berlin.

Quelle: Stadtarchiv Chemnitz

Fotos: Radikalisierung. Zwangsarbeit im besetzten Europa

Abtransport nach Deutschland
Frauen und Mädchen, die zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich gebracht werden, steigen unter Bewachung in den Waggon. Ukraine, Frühjahr 1943.
Foto: Thiemann; Quelle: Bundesarchiv, Koblenz
Album der Textilabteilung des Ghettos Litzmannstadt (Reproduktion)
Es werden die Produkte aufgeführt, die von 1940 bis 1942 für die Wehrmacht angefertigt wurden, darunter Exerzieranzüge, Feldblusen, Übermäntel und Fliegermützen.
Foto: Daniel Porsdorf; Quelle: Zbiór ikonograficzny Archiwum Państwowego w Łodzi
Bauarbeiten auf dem IG Farben-Gelände in Auschwitz
KZ-Häftlinge und Zivilarbeiterinnen bei Straßenarbeiten. Nach Dürrfelds Aussage waren die Frauen „Ostarbeiterinnen“. Mehrere hundert Frauen aus der Ukraine und Russland mussten für die IG Farben in Monowitz Zwangsarbeit leisten. IG Farben-Gelände in Auschwitz, um 1943.
Quelle: Bundesarchiv, Koblenz
Büro eines deutschen Arbeitsamtes in Polen
Die Uniform lässt die deutschen Mitarbeiter der Arbeitsämter militärisch erscheinen. Polen, Oktober 1940.
Quelle: Narodowe Archiwum Cyfrowe, Warschau
Daimler-Werk in Minsk
Zwangsarbeiter auf dem Gelände des Daimler-Werkes in Minsk, beaufsichtigt durch einen Mitarbeiter der deutschen Organisation Todt, September 1942.
Quelle: Mercedes-Benz Classic, Archive, Stuttgart
Daimler-Werk in Minsk
Zwangsarbeiterinnen auf dem Gelände des Daimler-Werkes in Minsk, September 1942.
Quelle: Mercedes-Benz Classic, Archive, Stuttgart
Deutsches Arbeitsamt in Łódź
Die Arbeitsämter gehörten zu den ersten deutschen Dienststellen, die in den besetzten Gebieten eingerichtet wurden. Ihre wichtigste Aufgabe war die sofortige Erfassung der Arbeitskräfte. Łódź (1940-1945 Litzmannstadt), 1939.
Quelle: Bayerische Staatsbibliothek München
Dokumentenschachtel aus dem Warschauer Ghetto
Während des Warschauer Ghettoaufstandes 1943 vergruben Mitarbeiter des Untergrundarchivs diese Metallschachtel. Sie enthielt Augenzeugenberichte von Ghettobewohnern über das Leben unter der deutschen Besatzung. Emanuel Ringelblum, selbst Ghettobewohner und Historiker, hatte die Berichte zusammengetragen.
Leihgabe Żydowski Instytut Historyczny im. Emanuela Ringelbluma, Warschau,
Foto: Katharina Brand; Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Ein deutscher Uniformierter (vermutlich ein SS-Angehöriger) schikaniert einen Juden im besetzten Polen, Herbst 1939
Ein Ausschnitt des Fotos wurde 1939 im „Stürmer“ veröffentlicht, darauf fehlen die Kinder, die am Rand stehen und zuschauen.
Quelle: Stadtarchiv Nürnberg/Signatur E 39 Nr. 1703/21 (Bitte immer angeben.)
Tischlerwerkstatt im Ghetto Łódź
Mendel Grosman und Henryk Ross fotografierten im Frühjahr des Jahres die Ghettowerkstätten. Ihre Bilder sollten die Effizienz der Produktion im Ghetto Litzmannstadt belegen. Auf manchen ist jedoch der schlechte gesundheitliche Zustand der Ghettoinsassen deutlich zu erkennen. Łódź (1940-1945 Litzmannstadt), 1942.
Quelle: Mendel Grosman / Henryk Ross; Archiwum Państwowe w Łodzi
Zwangsarbeiter beim Bau des Atlantikwalls
Um die Termine zur Fertigstellung solcher und anderer Großbauten einzuhalten, trieben die deutschen Vorarbeiter der Organisation Todt die ausländischen Arbeitskräfte ohne Rücksicht auf deren Gesundheit an, 1943.
Foto: Schmähmann; Quelle: Süddeutsche Zeitung Photo

Fotos: Massenphänomen. Zwangsarbeit im Deutschen Reich

Arbeitsbücher (Exponat)
Von den Arbeitsämtern im Deutschen Reich ausgestellte Arbeitsbücher für ausländische Zwangsarbeiter.
Foto: Peter Hansen; Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Ausländische Arbeitskräfte bei BMW in Allach
Alle in der Produktion der Flugmotoren beschäftigten Ausländer waren gekennzeichnet: Auf die Jacken der sowjetischen Kriegsgefangenen wurde das Kürzel „SU“ angebracht. KZ-Häftlinge waren aufgrund ihrer gestreiften Kleidung erkennbar. Die Aufnahmen sind vermutlich Propagandafotos. München-Allach, um 1943.
Quelle: BMW Group Archiv
Berlin-Wilhelmshagen: Ankunft im Durchgangslager
Sowjetische Zwangsarbeiterinnen bei der Ankunft im Durchgangslager Berlin-Wilhelmshagen, Dezember 1942.
Foto: G. Gronfeld; Quelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin
Berlin-Wilhelmshagen: Registrierung im Durchgangslager
Mitarbeiterinnen des Arbeitsamtes registrieren Zwangsarbeiterinnen und stellen Arbeitspapiere aus. Durchgangslager Berlin-Wilhelmshagen, Dezember 1942.
Foto: G. Gronfeld; Quelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin
Französische Kriegsgefangene in Ingolstadt
„Ohne Liebe“ und „Villa Tränen“ schrieben französische Kriegsgefangene in Ingolstadt am 1. Dezember 1940 auf Holztafeln, um ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.
Quelle: Privatbesitz Clemens Nißl, Obereichstätt
Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiters Julian Majka (1)
Julian Majka wurde wegen der Beziehung zu einer deutschen Frau am 18. April 1941 hingerichtet. Leitende Beamte der Sicherheitspolizei, ein Vertreter des Landrats, ein SS-Arzt und der Scharfrichter Johann Reichhart waren anwesend. Ein Gestapo-Beamter leitete die Exekution. Michelsneukirchen, 18. April 1941.
Quelle: Sammlung Vernon Schmidt, Veteran der 90. Inf. Div., U.S. Army, Fresno
Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiters Julian Majka (2)
Häftlinge des KZ Flossenbürg mussten den Scharfrichter Johann Reichhart bei der Hinrichtung unterstützen. Vermutlich fotografierte der SS-Mann, der das Exekutionskommando führte, die Hinrichtung. Bei der Befreiung Flossenbürgs fand ein amerikanischer Soldat die Fotos. Michelsneukirchen, 18. April 1941.
Quelle: Sammlung Vernon Schmidt, Veteran der 90. Inf. Div., U.S. Army, Fresno
Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiters Julian Majka (3)
Den Männern und Frauen aus Polen, die in der Gegend arbeiteten, wurde befohlen, sich am Exekutionsort einzufinden. Ein Gestapo-Beamter belehrte sie dabei, die Vorschriften der Deutschen nicht zu übertreten. Michelsneukirchen (Bayern), 18. April 1941.
Quelle: Sammlung Vernon Schmidt, Veteran der 90. Inf. Div., U.S. Army, Fresno
Rekrutierung für den Bergbau
Im Sommer 1942 werden im Kriegsgefangenenlager Zeithain unter Aufsicht sowjetische Kriegsgefangene für die Zwangsarbeit in belgischen Bergwerken selektiert.
Quelle: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Rekrutierung für den Bergbau
Im Sommer 1942 werden im Kriegsgefangenenlager Zeithain unter Aufsicht sowjetische Kriegsgefangene für die Zwangsarbeit in belgischen Bergwerken selektiert.
Quelle: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Schaubild der Woche
Eine der zahlreichen Regeln zum Umgang mit Zwangsarbeitern verbot die „Tischgemeinschaft“ von Deutschen und Zwangsarbeitern. Auf den Bauerhöfen sollten die sie ihre Mahlzeiten getrennt von den Deutschen einnehmen. „Schaubild der Woche“, Amstettner Anzeiger, 18. April 1943.
Quelle: Bibliothek der Universität Wien
Ständige Bewachung
Die französischen Kriegsgefangenen Nobile Citerneschi und François Santini arbeiteten am Hof von Marie Renner. Zwei Soldaten der Wehrmacht bewachten sie. Da die Soldaten an der Front benötigt wurden, übertrug man später die Bewachung an die Landwirte, 1941.
Foto: Franz Gabriel; Quelle: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Tschechische Zwangsarbeiter in Essen
„Essen, der Arsch Europas“ haben tschechische Zwangsarbeiter im Juli 1943 für dieses Erinnerungsfoto mit Kreide auf die Tafel geschrieben. Sie mussten Zwangsarbeit für den Krupp-Konzern in Essen leisten.

Quelle: Privatarchiv Milan Dokoupil, Opava
Ukrainer im Deutschen Museum München
Die ukrainischen Männer, Frauen und Kinder waren gemeinsam im Bibliothekssaal untergebracht. Die gesamte arbeitsfreie Zeit spielte sich in diesem kargen Raum ab. Lager im Deutschen Museum München, 1944.
Quelle: Deutsches Museum, München
Ukrainische Familie
Die gesamte ukrainische Familie wurde im Mai 1943 zur Zwangsarbeit nach Volzum, (Niedersachsen) verschleppt.
Quelle: Braunschweigischer Geschichtsverein e.V./Niedersächsisches Landesarchiv - Staatsarchiv Wolfenbüttel
Władisław Kołopoleski
„Abgesehen von der schweren Arbeit, die über meine Kräfte ging, wurde ich bei geringstem Anlass geprügelt, manchmal auch bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen. Zum Beispiel erlitt ich eine ernsthafte Kopfverletzung, weil ich vom SA-Mann Max Ewert geschlagen worden war. Ich verlor nicht nur das Bewusstsein, sondern musste auch am Kopf operiert werden“, schrieb der 1932 in Łódź geborene Pole Władysław Kołopoleski. Er war ab April 1940 beim Bürgermeister Max Ewert in Gervin, heute Górawino, in Pommern eingesetzt.
Quelle: Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, Warschau
„Sklaven des 20. Jahrhunderts“
Arbeitskräften aus Westeuropa und aus dem Protektorat Böhmen und Mähren war der Besitz einer Kamera erlaubt. Die bei der Firma Ambi Budd in Berlin beschäftigten und im Lager Johannisthal untergebrachten Tschechen zeigen, dass das Foto nicht auf einer normalen Feier entstand: Auf ihre Tasche schreiben sie: „Sklaven des 20. Jahrhunderts“. Quelle: Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Fotos: Befreiung. Aufarbeitung und Folgen der Zwangsarbeit

Befreite jüdische Frauengruppe
Jüdische Frauen nach ihrer Befreiung aus einem Zwangsarbeitslager in Kauritz (Sachsen) durch die US-Armee. Sie wurden aus Frankreich, den Niederlanden, Belgien und anderen besetzten Gebieten Europas zur Zwangsarbeit nach Deutschland rekrutiert. April 1945, Kauritz (Sachsen).
Quelle: National Archives, Washington
Befreite polnische Zwangsarbeiter begrüßen US-Soldaten
Die süddeutsche Stadt Ulm wurde am 24. April 1945 befreit. Zu diesem Zeitpunkt waren mehrere tausend Zwangsarbeiter in der Stadt. Ulm, 1945.
Quelle: National Archives, Washington
Befreite Zwangsarbeiter der Focke-Wulf-Flugzeugwerke
Befreite Zwangsarbeiter der Focke-Wulf-Flugzeugwerke in der Nähe von Posen begrüßen Soldaten der Roten Armee. Poznan, März 1945.
Foto: Boris Puschkin; Quelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin
Befreiter polnischer Zwangsarbeiter
Der Pole Jan Jakubasik unmittelbar nach seiner Befreiung. Er wurde seit 1942 im Deutschen Reich zur Zwangsarbeit eingesetzt. Unbekannter Ort, März 1945.
Quelle: National Archives, Washington
Erste Mahlzeit nach der Befreiung
Ukrainische Zwangsarbeiter erhalten nach ihrer Befreiung eine Mahlzeit. Für viele von ihnen war es das erste richtige Essen nach Wochen. Anrath bei Mönchengladbach, März 1945.
Quelle: National Archives, Washington
Jüdische Mutter und ihre zwölf Jahre alte Tochter aus Tschechien
Eine jüdische Mutter und ihre zwölf Jahre alte Tochter aus Tschechien nach der Befreiung aus einem Zwangsarbeitslager. Beide mussten in einer Munitionsfabrik arbeiten. Kauritz (Sachsen), April 1945.
Quelle: National Archives, Washington
Plünderung in München
Hunderte Deutsche und ehemalige Zwangsarbeiter ziehen mit Waren durch München. Sie hatten zuvor gemeinsam ein Kaufhaus aufgebrochen und geplündert. München, April 1945.
Quelle: National Archives, Washington
Registrierung im DP-Büro
Befreite Zwangsarbeiter lassen sich für ihre Heimreise registrieren, Verviers (Belgien) 1945. Die Alliierten versuchten, eine schnelle Heimkehr zu ermöglichen. Zwischen Mai und September 1945 konnten im Schnitt täglich 33 000 Deportierte die Rückkehr in ihre Heimatorte antreten.
Quelle: National Archives, Washington
Tschechien, April 1945
Tschechische Zwangsarbeiter, die aus München zurückkehren.

Quelle: Česko-německý fond budoucnosti, Praha