Pressestimmen zur Ausstellung
„Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“
9. Januar 2013, TLZ.de
„Zwangsarbeiter: Immer in Angst vor dem Tod”
von Hans Hoffmeister
Die 20 Millionen Zwangsarbeiter, die das Nazi-Regime aus vielen Ländern Europas rekrutierten, lebten immer in Angst vor dem Tod. Das sagt Stanislaw Masny. Der heute 85-Jährige reiste zur Eröffnung der Ausstellung zur Zwangsarbeit in Warschau an. Die Ausstellung ist von der Gedenkstätte Buchenwald vorbereitet worden. Hier nachlesen...
9 styczeń 2013, Polskie Radio.pl
„Historia robotników przymusowych to opowieść o Polakach”
Od 10 stycznia w Arkadach Kubickiego na Zamku Królewskim w Warszawie będzie można oglądać wystawę o pracy przymusowej Polaków w Niemczech. czytaj i posłuchaj więcej...
8 styczeń 2013, Rzeczpospolita
„Praca, która zniewala”
autor: Monika Kuc
Na Zamku Królewskim w Warszawie otwarto wielką ekspozycję poświęconą pracy przymusowej dla Trzeciej Rzeszy w latach 1939-1945. czytaj więcej...
8 styczeń 2013, Gazeta Wyborcza
Wystawa „Praca przymusowa. Niemcy, robotnicy przymusowi i wojna”
Fotografie, dokumenty, druki propagandowe, plakaty, wspomnienia i mapy dokumentujące zagadnienie pracy przymusowej na rzecz III Rzeszy przed i podczas II wojny światowej będzie można od środy zobaczyć na wystawie w Arkadach Kubickiego na Zamku Królewskim. czytaj więcej...
8. Januar 2013, Deutschlandradio Kultur
„Das trägt zur Versachlichung der Debatte bei“
Bogdan Musial über die Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“
Bogdan Musial im Gespräch mit Liane von Billerbeck
8. Januar 2013, TLZ.de
Ausstellung über Zwangsarbeiter: Sauckel größter Ausbeuter
von Hans Hoffmeister
„'Niemand hat's gewusst', das kann keiner mehr sagen. Ganz Europa war von Durchgangslagern für Sklavenarbeiter überzogen. 20 Millionen Menschen wurden durch die Nationalsozialisten so ausgebeutet, 13 Millionen von ihnen deportiert. Die Geschichte dieser Ungeheuerlichkeit ist jetzt erstmals in einer großen, umfassenden Ausstellung [...] aufbereitet worden. Gezeigt wurde sie bislang in Berlin im Jüdischen Museum, in Moskau und Dortmund. An diesem Mittwoch wird sie in Warschau eröffnet.“ Weiter lesen...
"Die Glocke vom Ettersberg" III/2012
Ein öffentliches Verbrechen: „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“
von Christoph Leclaire
„Zu den wesentlichen Leistungen der Ausstellung gehört die Dokumentation dieses öffentlichen NS-Verbrechens – insbesondere der Ausbeutung, Unterdrückung und Verfolgung der ZwangsarbeiterInnen, denen die meisten gemäß des NS-Rassismus mehr oder weniger ausgeliefert waren („Rassenhierarchie“).“
16. März 2012, WDR.de
„Zwangsarbeit“ – Ausstellung in Dortmund
Eine vertonte Fotostrecke zur Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg” auf der Zeche Zollern im Online-Angebot des WDR. Ansehen...
15. März 2012, Westfälischer Anzeiger
Ausstellung „Zwangsarbeit“ auf der Zeche Zollern
„Eine Ausstellung auf der Zeche Zollern in Dortmund zeigt, welche Formen von Zwangsarbeit die NS-Wirtschaft aufmachte. Ab Sonntag dokumentiert die präzise und aufklärende Schau die Geschichte eines Verbrechens. [Es] ging [...] bei der Zwangsarbeit nicht um ein Wissen um, wie bei den Konzentrationslagern, sondern um Erfahrungen mit den Ausländern. Wie wurden Italiener, Polen, sowjetische Kriegsgefangene und Juden behandelt, ist eine Kernfrage der Ausstellung.“ Weiter lesen...
15. März 2012, Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zwangsarbeit – Ein öffentliches Verbrechen
von Hubert Wolf
„Etwa 350.000 Zwangsarbeiter gab es allein in NRW während des Dritten Reiches. Zu Millionen verschleppten die Nazis die verachteten Polen, Russen und Ukrainer nach Deutschland. Eine Ausstellung in Dortmund erzählt jetzt von den Schicksalen der Zwangsarbeiter. [...] Fotos, Texte und Hörstationen transportieren die Botschaft dieser Ausstellung, es werden eher Schicksale erzählt als Bilanzen gezogen, Zwangsarbeit wird exemplarisch dargestellt und nicht enzyklopädisch. Da steht man fassungslos vor einem Foto vom 12. September 1939 aus Polen, auf dem zu sehen ist, dass zwölf Tage nach Kriegsbeginn (!)...“ Weiter lesen...
22. Juni 2011, RIA Nowosti
Эхо нацистских преступлений: рабы Третьего рейха
von Sergej Warschawtschik
„[...] Самой же болезненной темой на сегодня являются выплаты компенсаций пострадавшим со стороны ФРГ. Дело в том, что они являются разовыми и добровольными и, в силу бюрократических причин с обеих сторон, практически не затронули такую многочисленную категорию остарбайтеров, как бывшие советские военнопленные. Что касается остальных категорий, то, например, с 2001 по 2006 год деньги и гуманитарная помощь были выделены немецкой стороной 1 миллиону 600 тысячам выживших.“ Weiter lesen...
22. Juni 2011, der Freitag
Im Mausgrau der Wehrmacht
von Ulrich Heyden
„[M]it dieser Exposition wird das Thema NS-Zwangsarbeit – verrichtet durch deportierte Zivilisten und kriegsgefangene Rotarmisten – in Russland erstmals in solcher Form öffentlich behandelt und damit eine schwierige, von viel Leid und Bitterkeit getränkte Erinnerung heraufbeschworen.“ Weiter lesen...
22. Juni 2011, Wetschernjaja Moskwa
Список Вагнера
von Dmitrij Anochin
„– Мы впервые в мире предприняли попытку сделать историкодокументальную экспозицию о данной ‚визитной карточке‘ национал-социализма, – рассказал ‚ВМ‘ накануне автор выставки – директор мемориального комплекса ‚Миттельбау-Дора‘ Йенс-Кристиан Вагнер. – Конечно, ученые понимали: больше всего документальных свидетельств об этой стороне военных лет уцелело в Германии. Но даже историки-архивисты оказались поражены, когда собрали воедино десятки тысяч фото- и текстовых документов.“ Weiter lesen...
22. Juni 2011, Die ZEIT
UNTERNEHMEN BARBAROSSA: Bröckelnde Mythen
von Johannes Voswinkel
„Am 70. Jahrestag des deutschen Überfalls, am 22. Juni, dem »Tag der Erinnerung und Trauer« in Russland, wird nun sogar eine deutsche Ausstellung im Moskauer Zentralmuseum eröffnet [...]. Dass die nüchtern dargebotenen Fallgeschichten auch vom Schicksal der heimkehrenden sowjetischen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen berichten und den Handlungsspielraum und die Verantwortung des Einzelnen in einem totalitären System zum Thema machen, irritierte die russischen Historiker des Zentralmuseums nicht.“ Weiter lesen...
21. Juni 2011, Мoskowskije Nowosti
Остарбайтеры соберутся на Поклонной горе
von Natalia Berischwili
„[...] ‚Узнал об открытии выставки неожиданно. Для меня это волнующее событие. В России страница истории о жизни советских людей в концлагерях, о том, что они пережили и как сохраняли верность своей Родине, практически не изучена‘,– говорит 88-летний Марк Тилевич, бывший узник Заксенхаузена. Он участвовал в боевых действиях с первого дня войны. Однажды был контужен, попал в плен. Несколько раз Марк пытался бежать, и в качестве наказания эсэсовцы перевели его в концлагерь Заксенхаузен.“ Weiter lesen...
14. Oktober 2010, NZZ online
Das öffentlichste Verbrechen der Nazis
von Sieglinde Geisel
„Auch 65 Jahre nach Kriegsende gibt es Verbrechen der Nationalsozialisten, zu denen noch nie eine umfassende Ausstellung gezeigt wurde. Man dürfe nicht vergessen, dass die Zwangsarbeit nicht das grösste Verbrechen der Nazis gewesen sei [...] wird von der Ausstellung relativiert. Wenn es um Verbrechen gegen die Menschlichkeit geht, sind Ranglisten sinnlos. Zwanzig Millionen Menschen wurden von 1939 bis 1945 entweder ins Deutsche Reich verschleppt oder in den besetzten Gebieten als Zwangsarbeiter ausgebeutet [...].“ Weiter lesen...
30. September 2010, Jüdische Allgemeine
Ein deutsches Verbrechen
von Katharina Schmidt-Hirschfelder
„Mithilfe von Dokumenten, Briefen, Protokollen, Zeitungsausschnitten und Namenslisten wird das ganze Ausmaß der NS-Zwangsarbeit schonungslos offengelegt. Ergänzt wird das präsentierte Material durch kurze Videos und Hörstationen. [...] Bis ins kleinste Detail demontiert die Ausstellung den Mythos, Zwangsarbeit sei eine Randerscheinung des Krieges gewesen, und wird damit ihrem Anspruch gerecht, weltweit erstmalig umfassend dieses dunkle Kapitel aufarbeiten zu wollen.“ Weiter lesen...
29. September 2011, DW World.de (Deutsche Welle)
Berlin’s Jewish Museum honors victims of Nazis’ forced labor policy
von Marcel Fürstenau
“During the Holocaust, more than 20 million people were subjected to forced labor – a crime that remained unspoken for many years. This week, the Jewish Museum in Berlin opened a comprehensive exhibition on the issue.“ Weiter lesen...
28. September 2010, die tageszeitung
Öffentlicher Sklaveneinsatz
von Klaus Hillenbrand
“Die Ausstellung, [...] lässt Dokumente sprechen, Zwangsarbeiter reden – und sie zeigt immer wieder Fotos, Fotos, Fotos. Es war für die Ausstellungsmacher von der Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora selbst überraschend, welch große Zahl an fotografischen Dokumenten bei ihren Recherchen zu Tage kamen. Das liegt wohl auch daran, dass Zwangsarbeit so öffentlich war. Doch die Bilder, in ihren historischen Kontext eingeordnet, wahren die Würde der Opfer.“ Weiter lesen...
28. September 2010, Süddeutsche Zeitung
Mit der Wehrmacht kam das Arbeitsamt
von Jens Bisky
„Die Ausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora will das gesamte Bild zeigen: die Opfer, die Täter und die Zuschauer. [...] Damit gerät auch die Rolle der deutschen Gesellschaft in den Blick. [...] Von der anonymen Denunziation bis zur mutigen Rettungsaktion reichen die Beispiele in der Ausstellung. Die Geschichte der Zwangsarbeit berichtet also auch vom Alltag im NS-Regime, von der Verbreitung rassistischer Ideologie, von menschlicher Schäbigkeit oder Mitgefühl und Widerstandskraft.“ Weiter lesen...
28. September 2010, Der Tagesspiegel
Geschichte der Zwangsarbeit
von Claudia von Salzen
„Ein öffentliches Verbrechen: Mehr als 13 Millionen Menschen wurden in der NS-Zeit als Zwangsarbeiter ausgebeutet; mindestens 2,7 Millionen von ihnen starben an den Folgen. Das Jüdische Museum in Berlin zeigt erstmals ihr Schicksal in einer großen Ausstellung.“ Weiter lesen...
27. September 2010, Frankfurter Rundschau
Jeder konnte es sehen
von Harry Nutt
„Anhand von Einzelfallstudien arbeitet die Ausstellung eine chronologische Entwicklung der Zwangsarbeit heraus, die nach der ideologischen Umcodierung von 1939 an im besetzten Europa radikalisiert wurde. Zwangsarbeiter waren nicht gleich. Es gab Fremdarbeiter, Kriegsgefangene, Strafgefangene, Juden, Sinti und Roma sowie KZ-Häftlinge. Fast immer wurde bei der Verrichtung schwerer Arbeiten der Tod der Arbeitssklaven in Kauf genommen. Dieses düstere Kapitel der Vernichtungspolitik wird in der Ausstellung am Beispiel der so genannten Durchgangsstraße IV gezeigt.“ Weiter lesen...
